Sicherheit


Sicherheit

Professionelle Ausrüstung erhöht die Sicherheit

Die Geburt eines Menschen ist eine sehr sensible Phase, sowohl für das Kind als auch für die Mutter, in der es hundertprozentige Sicherheit nicht gibt. Dennoch streben wir alle, Eltern wie Geburtshelfer, größtmögliche Sicherheit an.

Voraussetzung für eine Geburt im Geburtshaus ist, dass Sie und ihr Kind gesund sind, dass Ihr Kind in Schädellage liegt und dass Sie noch nie einen Kaiserschnitt hatten.

In der außerklinischen Geburtshilfe kennen wir Hebammen einige wichtige Faktoren, die entscheidend zur Sicherheit von Mutter und Kind beitragen:

Beziehung: Schwangere und Hebamme gehen über die Monate eine enge Beziehung ein, die eine tiefe Vertrauensebene zulässt und der Hebamme hilft, die Frau während der Geburt gut zu begleiten.

1:1 Betreuung: während der Geburt kann sich die Hebamme ausschließlich auf die Gebärende konzentrieren und ist so in der Lage, schon die leisen ersten Zeichen einer Pathologie zu erkennen und in die Klinik zu verlegen, bevor ein Notfall eintritt.

Entspannung: durch Ruhe, ein „Zuhausegefühl“ und liebevolle Betreuung fällt es der Schwangeren leichter, sich ihren Geburtshormonen und deren Arbeit zu überlassen. Dies wiederum führt zu guten Wehen mit entsprechenden Wehenpausen, in denen sich Mutter und Kind immer wieder erholen können.

Keine unnötigen Interventionen: Die Geburt verläuft in der individuellen Zeit. Es werden keine Medikamente gegeben, um die Geburt zu beschleunigen. Desgleichen gibt es keine Schmerzmedikamente, die Mutter oder Kind belasten könnten.

Wir verfügen jedoch über sämtliche Notfallmedikamente, die auch in einem Kreißsaal vorzufinden sind.

Geplantes und durchdachtes Verlegungsprozedere für den Fall einer Klinikverlegung: durch Notfallpläne, Absprachen mit der Rettungsleitstelle und gute Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kliniken.

Einführung des Qualitätsmanagement QM nach DIN EN ISO 9001

Das QM-System im Sinne des Ergänzungsvertrages mit den gesetzlichen Krankenkassen hat das vorrangige Ziel, die Qualität der Versorgung mit Hebammenhilfe, der medizinischen Versorgung und die Betreuungsqualität in allen Bereichen des Geburtshauses sicherzustellen und weiterzuentwickeln. Durch das QM wird unser Arbeiten nachvollziehbar, kontrollierbar und transparent. Arbeiten nach aktuellen Standards der Geburtshilfe und Mutterschaftsrichtlinien, sowie regelmäßige Fortbildungen sind selbstverständlich.

Eine große klinische Vergleichsstudie der Berliner Charité bestätigte, dass unter Einhaltung der bei uns üblichen Standards eine Geburtshausgeburt ebenso sicher ist, wie die Geburt in der Klinik.

Die Qualitätssicherung erfolgt über die zentrale Leistungserfassung der Gesellschaft für Qualität in der außerklinischen Geburtshilfe e.V. (Quag). Wir nehmen an den Studien von Quag teil, um unsere Arbeit wissenschaftlich fundiert und statistisch aufgearbeitet präsentieren zu können und damit die hohen Standards der außerklinischen Geburt öffentlich zu machen.

Wir legen Wert auf eine respektvolle Zusammenarbeit mit ÄrztInnen und Kliniken unter Anerkennung der jeweiligen fachlichen Kompetenz. Sie profitieren von der engen Vernetzung mit verschiedenen Fachkreisen, Institutionen und Krankenkassen.